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"FUTURE FOOD CONFERENCE IN BERLIN" (Tagesspiegel)

Gutes Geschäft mit Algen und der Sumpfkrebs-Plage

AUSZUG: Lebensmittelfirmen aus Berlin können mehr als Pizza und Pralinen. Sie bringen sogar Krebse und Algen auf die Teller. 

Innovative Unternehmen aus der Lebensmittelbranche treffen sich am Dienstag (17. September 2019) im Kindl – Zentrum für zeitgenössische Kunst in Neukölln auf der „Future Food Conference“. Aus diesem Anlass stellen wir drei junge Food-Firmen und ein Netzwerk vor.

Wein ohne Alkohol von Kolonne Null

Auch Kolonne Null mit Sitz in der Neuköllner Hobrechtstraße hat kürzlich den Sprung in den Einzelhandel geschafft. Das Produkt: Wein ohne Alkohol. Die Idee sei zwar nicht ganz neu, gibt Gründer Philipp Rößle zu, aber bisher habe es im Handel nur „süße Plörre“ gegeben. Die mangelnde Qualität habe den Kunstmaler so sehr gestört, dass er im vergangenen Jahr gemeinsam mit dem Unternehmer Moritz Zyrewitz ins Weingeschäft einstieg. Inzwischen bietet „Kolonne Null“ insgesamt zwölf Produkte an: Weiß- und Roséweine sowie Sekt.

Die Weine beziehen die Berliner von Winzern, die vom Verband Deutscher Prädikats- und Qualitätsweingüter (VDP) zertifiziert sind, vorrangig aus dem Rheingau. Der VDP garantiert verbindliche Qualitätsstandards. „Das ist die Champions League der Winzer“, sagt Verkaufsleiter Jeremias Loock. Die edlen Tropfen werden dann im Vakuumdestillationsverfahren entalkoholisiert. Bei niedrigem Druck wird der Wein auf etwa 28 Grad erhitzt, der Alkohol verdampft.

Anfangs seien die Berliner Quereinsteiger bei den Winzern auf Skepsis gestoßen, sagt Loock: „Wir wurden vom Hof gejagt.“ Das liege auch daran, dass in der Weinwirtschaft sehr traditionell gedacht werde. Doch inzwischen gäbe es immer mehr Weintrinker, die auf gesunde Ernährung achteten. Die ersten Versuche hätten gezeigt, dass es tatsächlich möglich sei, erlesene Weine zu entalkoholisieren, ohne den Geschmack zu verderben. Das habe die skeptischen Weinprofis überzeugt, sagt Loock.

Die alkoholfreien Weine sind mittlerweile in vielen Berliner Weinläden zu haben, außerdem in ausgewählten Edeka-Filialen und im KaDeWe. Und ab Anfang Oktober werde Getränke Hoffmann sie deutschlandweit anbieten, sagt Gründer Rößle. Doch ein Ziel habe er bisher noch nicht erreicht: „Mein persönlicher Wunsch ist es, einen alkoholfreien Rotwein zu kreieren, der vollmundig, schwer und lecker ist.“

Autor: Christoph M. Kluge

Orginalartikel (vollständig): https://www.tagesspiegel.de/berlin/future-food-conference-in-berlin-gutes-geschaeft-mit-algen-und-der-sumpfkrebs-plage/25021114.html

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